Image

Schufa Score verbessern: In 5 Schritten zur guten Bonität

Den Schufa Score kann man in wenigen Schritten verbessern, indem man regelmäßig seine Daten bei der Schufa überprüft und für deren Genauigkeit sorgt. Die Schufa sammelt und bewertet finanzielle Daten von Verbrauchern in Deutschland, um deren Kreditwürdigkeit zu beurteilen, wobei ein guter Score für eine bessere Bonität und somit leichteren Zugang zu Krediten und Verträgen sorgt.

  • advomare
  • 29.11.2023
  • Zuletzt aktualisiert am: 31.01.2024

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Die Schufa sammelt Daten über alle, die am Wirtschaftsleben in Deutschland teilhaben, und verarbeitet diese Daten zum Berechnen des Schufa Scores
  • Dieser Score hat viel Aussagekraft über die Bonität, also die Zahlungsfähigkeit, der betroffenen Person.
  • Man sollte einen schlechten Schufa Score verbessern, um nicht bei Kreditanfragen oder Mietgesuchen abgelehnt zu werden.
  • Um dies zu tun, sollte man regelmäßig seine Schufa Auskunft kontrollieren.


Sind Sie von fehlerhaften Schufa Einträgen betroffen?
In einer kostenfreien Ersteinschätzung informieren wir Sie über Handlungsoptionen, Erfolgsaussichten und Kosten.

Jetzt Ihr Anliegen beschreiben



YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

PGRpdiBjbGFzcz0iX2JybGJzLWZsdWlkLXdpZHRoLXZpZGVvLXdyYXBwZXIiPjxpZnJhbWUgdGl0bGU9IlNjaHVmYSBTY29yZSB2ZXJiZXNzZXJuOiBJbiBlaW5mYWNoZW4gU2Nocml0dGVuIiB3aWR0aD0iNTAwIiBoZWlnaHQ9IjI4MSIgc3JjPSJodHRwczovL3d3dy55b3V0dWJlLW5vY29va2llLmNvbS9lbWJlZC9hMHZYT0dkOGZ2QT9mZWF0dXJlPW9lbWJlZCIgZnJhbWVib3JkZXI9IjAiIGFsbG93PSJhY2NlbGVyb21ldGVyOyBhdXRvcGxheTsgY2xpcGJvYXJkLXdyaXRlOyBlbmNyeXB0ZWQtbWVkaWE7IGd5cm9zY29wZTsgcGljdHVyZS1pbi1waWN0dXJlOyB3ZWItc2hhcmUiIGFsbG93ZnVsbHNjcmVlbj48L2lmcmFtZT48L2Rpdj4=
Schufa Score verbessern: In einfachen Schritten zur guten Bonität


1. Warum sollte ich meinen Schufa Score verbessern?

Was ist die Schufa?

Die Schufa ist eine Wirtschaftsauskunftei mit Sitz in Wiesbaden. Schufa steht für „Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung“. Geschäftszweck der Schufa ist, ihre Vertragspartner mit Informationen zur Bonität, also zur Zahlungsfähigkeit, Dritter zu versorgen. Dabei ist die Schufa keine staatliche Einrichtung, sondern ein privatwirtschaftliches Unternehmen.

Als die wohl größte Auskunftei, hat die Schufa  bereits Daten von rund 65 Millionen Verbraucher:innen gesammelt. Diese erhält Sie von rund ca. 10.000 Kooperationspartnern.

Welche Daten sammelt die Schufa?

Die Schufa sammelt einerseits unbewertete Daten wie
– Namen,
– Geburtsdatum und -ort
– Adresse oder
– Telefonnummer

Andererseits sammelt die Schufa auch Daten, die sie von Vertragspartnern erhält und die bewertet und zur Berechnung des Scores genutzt werden. Dazu gehören unter anderem:
– Kontodaten
– Vertragsabschlüsse
– Kreditanfragen
– Kredite und Bürgschaften oder
– Ratenzahlungsgeschäfte


Was hat die Schufa mit meiner Bonität zu tun?

Anhand der erhobenen Daten berechnet die Schufa einen sogenannten „Basisscore“. Dieser dient der eigenen Information und zeigt die Kreditwürdigkeit, oder eben Bonität, von Verbraucher:innen an. Unternehmen fragen vor Vertragsabschlüssen oft die Bonität ab, basierend auf dem Ergebnis können also Verträge sogar abgelehnt werden.


Sie wollen Ihren Schufa Score verbessern? Kontaktieren Sie uns jetzt!


2. Was ist ein Schufa Eintrag?

Wann bekommt man einen Schufa Eintrag?

Bei Abschluss eines Vertrages mit einem Kooperationspartner bekommt man einen Schufa Eintrag, z. B. bei der Eröffnung eines neuen Girokontos oder dem Abschluss eines Stromvertrages, aber auch bei Zahlungsausfällen erfolgt ein Schufa Eintrag.

Das bedeutet also, dass man nicht erst dann in der Schufa steht, wenn man Rechnungen nicht fristgerecht begleicht, sondern schon dann, wenn man am wirtschaftlichen Alltag teilnimmt –  daher gibt es eine Einteilung in positive und negative Einträge.

Wird man über einen Schufa Eintrag informiert?

Über neue Eintragungen in die Schufa  wird man nicht informiert – seien diese positiv oder negativ.

Daher ist es sehr wichtig, dass Verbraucher:innen regelmäßig ihre Daten kontrollieren. Dafür gibt es kostenpflichtige Auskunftsangebote der Schufa. Oder man fordert die kostenlose Datenkopie nach Art.15, DSGVO bei der Schufa an und überprüft regelmäßig die Einträge.

Wichtig: Unternehmen müssen Sie darauf hinweisen, dass ein Negativeintrag eine Folge von nicht bezahlten Forderungen sein kann, und zwar bevor die Unternehmen die Informationen an die Schufa weiterleiten. Sonst gilt dieser als ungerechtfertigt und Sie können den Schufa Eintrag löschen lassen.

Wie lange bleibt ein Schufa Eintrag?

Die Daten bleiben mindestens so lange bei der Schufa gespeichert, wie ein Vertrag oder eine Bürgschaft läuft. Werden alle Zahlungen fristgerecht geleistet, werden die Informationen gelöscht. Für verschiedene Einträge gibt es unterschiedliche Fristen:

  • 3 Jahre: abbezahlte Forderungen nach der letzten Zahlung, abbezahlte Kredite nach der letzten Zahlung
  • 12 Monate: Kreditanfragen
  • Sofort: Fehlerhafte oder veraltete Daten

Ein Sonderfall ist die Privatinsolvenz. Hier wurde kürzlich die Löschfrist verkürzt. Nach der Restschuldbefreiung werden die Schufa Einträge nach 6 Monaten gelöscht.

Wann wird ein negativer Schufa Eintrag gelöscht?

Neben abbezahlten Krediten bleiben auch Negativeinträge, die durch schlechtes Zahlungsverhalten entstanden sind, 3 Jahre in der Schufa gespeichert. Um diese zu vermeiden, empfiehlt es sich, Rechnungen immer pünktlich zu bezahlen.

Schuldenfalle Rechnungskauf
„Buy now, pay later“ – dieses Verkaufsmodell wird immer beliebter – insbesondere bei jungen Käufer:innen. Anbieter wie Klarna oder auch PayPal offerieren die Möglichkeit, Gekauftes erst später zu bezahlen, auch gerne auf Raten. Schnell häufen sich solche kleinen Schuldenberge an, die dann irgendwann schwer zu bewältigen sind. Solche Ratenfinanzierungen landen ebenfalls als Eintrag in der Schufa und helfen nicht, wenn man seinen Schufa Score verbessern möchte.


3. Was ist der Schufa Score?

Wie kann ich meinen Score herausfinden?

Will man seinen Schufa Score verbessern, muss man diesen erstmal kennen. Den Basisscore können Sie herausfinden, indem Sie die kostenlose Datenkopie nach Art. 15 DSGVO bei er Schufa anfragen. Dies kann man bequem online über das Portal der Schufa erledigen. Einmal pro Jahr kann man diese erhalten. Dort sind alle Schufa Einträge der letzten 12 Monate erfasst sowie der berechnete Basisscore einzusehen.

Was ist ein guter Schufa Score?

Der Schufa Basisscore wird in Prozent angegeben und gibt in einzelnen Stufen das Ausfallrisiko bei Zahlungen an. Dabei bedeutet 100 % ein geringes Ausfallrisiko und 50 % ein sehr hohes Ausfallrisiko. Ein guter Schufa Score, der ein geringes Ausfallrisiko indiziert, beginnt bei 95 %.

Schufa Score verbessern: Skala von 0 bis 100%
Schufa Score verbessern: Was ist ein guter Schufa Score?


Zusätzlich gibt es auch noch branchenspezifische Scores. Dies sind spezielle Tabellen für die verschiedenen Branchen (wie Banken, Mobilfunkunternehmen). Hier werden bis zu 9.999 Punkte vergeben. Basierend darauf werden Einstufungen von A bis M vergeben. Dabei steht A für eine sehr gute Bonität und M für eine schlechte Bonität.

Ab welchem Schufa Score bekommt man keinen Kredit?

Bevor Kredite oder Verträge abgeschlossen werden, konsultieren viele Unternehmen die Schufa Scores. Darauf basierend wird oft die Entscheidung getroffen, ob der geplante Vertrag auch wirklich zustande kommen kann oder welche Bedingungen gelten. Ein Score von 95 % oder höher sollte zum Beispiel zu einem problemlosen Vertragsabschluss führen.

Bei Krediten beispielsweise kann ein niedriger Schufa Score zu höheren Zinsen führen. Fällt man in den branchenspezifischen Scores in die Gruppen A-C wird das Ausfallrisiko als niedrig eingeschätzt und man hat gute Chancen, einen Kredit zu bekommen

An dieser Stelle gilt es aber auch zu bedenken, dass auch weitere Faktoren Einfluss auf die Entscheidung nehmen können, z. B. Arbeitgeber oder Gehalt.

Wie schnell erholt sich der Schufa Score?

Wie schnell sich der Schufa Score verbessern kann, lässt sich nicht einheitlich sagen. Der Basisscore braucht länger, um sich zu erholen. Dieser wird ca. alle 3 Monate neu berechnet. Die Branchenscores werden täglich neu berechnet, verbessern sich also schnell wieder, nachdem zum Beispiel Schufa Einträge gelöscht wurden.

4. Wie kann ich meinen Schufa Score verbessern?

Auch, wenn es sich vielleicht so anfühlt: Niemand ist der Bewertung durch die Schufa gänzlich hilflos ausgeliefert. Wichtig ist, dass Ihnen bewusst ist, was den Schufa Score und damit Ihre Bonität verbessern oder verschlechtern kann.

Was verschlechtert meinen Schufa Score?

Verschlechtern wird sich Ihr Schufa Score aufgrund von Negativeinträgen. Dazu gehören unter anderem:

  • Verspätete Zahlungen oder Zahlungsausfälle
  • Finanzierungsraten
  • Viele Kreditanfragen
  • Insolvenz- oder Mahnverfahren

Auch ständiges Wechseln des Wohnortes oder Vertragshopping (ständiger Wechsel zwischen Anbietern für das gleiche Produkt, z.B. Stromvertrag) können negativ ausgelegt werden.

Was wirkt sich positiv auf den Schufa Score aus?

Damit Sie Ihren Schufa Score verbessern können, braucht es wenige Schritte:

  • Schufa Auskunft anfragen und genau prüfen
  • Ausstehende Zahlungen begleichen
  • Offene Forderungen pünktlich bezahlen
  • Auskunft auf falsche Schufa Einträge prüfen
  • Liegen fehlerhafte oder ungerechtfertigte Einträge vor, kann man diese auch löschen lassen, auch mit der Hilfe eines Anwalts


Wie kann advomare helfen?

Sollten Sie von fehlerhaften, veralteten oder ungerechtfertigten Schufa Einträgen betroffen sein, wenden Sie sich gerne an uns. Wir prüfen Ihre Auskunft und kümmern uns um die Löschung der Einträge. Über unser Kontaktformular können Sie uns Ihr Anliegen beschreiben.

Sie wollen Ihre Bonität verbessern?
Wir prüfen Ihre Schufa Auskunft auf falsche Einträge und kümmern uns um die Löschung.

Jetzt Ihr Anliegen beschreiben


5. FAQ – Schufa Score verbessern


Ist es schlimm, wenn man einen Schufa Eintrag hat?

Ein Schufa Eintrag per se ist nicht schlimm. Da die Einträge in Positiv- und Negativ- Einträge unterteilt werden, kann ein Schufa Eintrag unterschiedlichen Einfluss auf den Schufa Score haben.
Negative Einträge sollte man möglichst vermeiden, da sie den Score schlecht beeinflussen. Positiv-Einträge können einen guten Einfluss auf den Score haben und die Bonität verbessern


Wie lange bleiben Daten in der Schufa?

Wie lange die Daten in der Schufa gespeichert bleiben, hängt von der Art der Daten ab. So bleiben Negativeinträge sowie Kredite  3 Jahre nach Tilgung bestehen, Kreditanfragen 12 Monate und Privatinsolvenzen 6 Monate nach Restschuldbefreiung.


Wann wird ein Schufa Eintrag gelöscht nach Restschuldbefreiung?

Ein Schufa Eintrag nach Restschuldbefreiung wird nach 6 Monaten gelöscht. Die Schufa änderte dies im Jahr 2023. Zuvor war die Frist bei 3 Jahren.


Wo sehe ich, ob ich einen Schufa Eintrag habe?

In der kostenlosen Datenkopie, die einmal jährlich von der Schufa bereitgestellt wird, kann man sehen, welche Informationen in den letzten 12 Monaten gespeichert wurden, darunter auch Schufa Einträge und den persönliche Basisscore.


Kann man 100 % Schufa haben?

Beim Schufa Score 100 % zu erreichen ist quasi unmöglich: 100 % im Basisscore würde bedeuten, dass es keinerlei Zahlungsausfallrisiko gäbe. Da aber die Schufa bestimmte Faktoren wie Krankheit oder Tod mit berechnet, haben selbst die am besten bewerteten Verbraucher:innen keine Chance auf den 100 % Score.


Welchen Schufa Score braucht man für einen Kredit?

Je höher der Score, desto einfacher bekommt man einen Kredit. Ab einem Score von 95 % stehen die Chancen gut, problemlos einen Kredit zu erhalten. Liegt der Score unter 90 % stehen die Chancen eher weniger gut. Selbst wenn ein Kredit genehmigt wird, besteht eine sehr hohe Möglichkeit, dass die Zinsen sehr hoch sind.

Ähnliche Beiträge