Wichtige Warnung vor Labubu-Fake-Shops: Betrüger:innen nutzen den Hype um die kleinen Plüschmonster, um sensible Daten von Käufer:innen abzugreifen.
Labubus von der Firma PopMart gehen seit einigen Wochen im Internet viral. Die grinsenden Plüschmonster werden in TikTok-Videos ausgepackt oder hängen an Handtaschen diverser Promis. Durch künstliche Verknappung und sogenannte Blind Boxes – also, dass man nicht sieht, was man bekommt – ist der Hype unglaublich groß geworden.
Die Figuren sind relativ teuer und werden zu enorm hohen Preisen gehandelt. So suchen die Fans immer nach neuen Angeboten und gerade hier wird es dann gefährlich. Es gibt unzählige Fake-Shops, die Käufer:innen locken und deren persönliche Daten und Zahlungsinformationen abgreifen. Die Betrüger:innen bauen die Shops dem originalen PopMart-Onlineshop nach und schaffen es mit günstigen Angeboten, die Leute zum Kauf zu bewegen.
Woran erkennt man diese Fake-Shops? Es gibt einige Warnsignale, auf die man achten kann, mit denen man einen Fake-Shop erkennt:
- Preise, die zu gut sind, um wahr zu sein
- Schlechte Bildqualität der Produktfotos, da diese meist illegal aus dem Netz gezogen werden
- Ungewöhnliche Produktkategorien: z. B. gibt es neben den Labubus auch iPhones oder AirPods zu kaufen
- Impressum: es fehlen wichtige Informationen, die aber gesetzlich vorgeschrieben sind
- Falsche Domain: Der originale PopMart-Store hat die URL popmart.com und die jeweilige Länderkennung kommt danach, z. B. popmart.com/de, popmart.com/at etc. Andere URL-Endungen sind in der Regel keine echten Shops
Sollte man bereits auf so einen Fake-Shop reingefallen sein, sollte man ggf. die genutzte Kreditkarte sperren und die Bankbewegungen im Auge behalten und bei auffälligen Kontobewegungen die Bank informieren.
(Bild: Irina Lesovaia – stock.adobe.com)
